Aktuelle Fotos / New pictures

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19.06.2021

Die Lechwiesen bei Königsbrunn, Haunstetten und Hurlach sind Orte, an dem man viele (teilweise auch seltene) Orchideenarten sehen kann, wenn man zu richtigen Zeitpunkt vor Ort ist. In den folgenden Bildern sieht man meine Ausbeute vom Ausflug in dieser Woche. Wegen dem Wanzenkraut in der Hurlacher Heide reisen manchmal Orchideen Begeisterte aus ganz Deutschland an. Anbei eine kleine Bildstrecke.

13.06.2021

Während die Gebirgsstelzen am Gündinger Wehr fleißig Ihren Nachwuchs füttern und aufziehen, habe ich dort die Wasseramseln in den letzten 1-2 Monaten nicht mehr gesehen. Hoffen wir mal, dass ich sie nur übersehen habe und ihnen nichts zugestoßen ist.

06.06.2021

Die Natur hat einen Riesensprung gemacht, nachdem es endlich wärmer ist und auch genügend geregnet hat. Inzwischen blühen die Wiesen über und über, viele Bienen und Fliegen sind unterwegs und sogar die ersten Libellen habe ich fotografieren können. Nur Schmetterlinge sind immer noch Mangelware.

30.05.2021

Aktuell blühen die Margeriten in den Wiesen und es ist wirklich erstaunlich wie viele verschiedene Insekten sich in deren Blüten rumtreiben. Große Käfer, winzige Krabbenspinnen, Fliegen, Bienen und und und ...

23.05.2021

Nach dem trockenen und kalten April haben wir im Mai endlich ausreichend Regen - auch wenn es wärmer sein könnte - und die Pflanzen sprießen überall kräftig hervor. Aktuell überwiegt ein sattes Grün in der Natur, und zu meiner großen Freude blüht es überall und es gibt wieder kleine Krabbeltiere, die ich gerne beobachte und fotografiere. Anbei ein paar Bilder, die in den letzten 2 Wochen entstanden sind.

09.05.2021

Es tut sich etwas in der Natur im Wonnemonat Mai. Überall gibt es tierischen Nachwuchs in Karlsfeld, den man beim Spazierengehen bewundern kann. Anbei ein paar Aufnahmen von diesem Wochenende.

25.04.2021

Es gibt Momente im Leben eines Fotografen, da wartet man sehr lange darauf, und wenn man nicht damit rechnet, bekommt man so einen Glücksmoment geschenkt. Das war bei diesen Bildern der Fall – ein Graugansgössel, das keck seinen Kopf der Kamera entgegenstreckt durch die Federn der Mama - "Zuckerschock" pur. Die Aufnahme ist vor ein paar Tagen am Waldschwaigsee entstanden und dieses Gänsepärchen war mit sage und schreibe 23 Jungtieren unterwegs (auch wenn auf beigefügtem Bild "nur" 21 zu sehen sind) und somit die Attraktion für alle Fußgänger, die fasziniert das rege Treiben beobachteten. Der Ganter hat aufmerksam die Gegend gemustert – primär nach Hunden und anderen Gänsen, während die Mama und Ihre Rasselbande in der Wiese neben dem See grasten.

17.04.2021

Nachdem Ende März ein Graugansgelege durch Unbekannte zerstört wurde, war meine Freude groß, dass die Graugänse im Feuchtbiotop am Seeberg ihre Eier ungestört ausbrüten konnten. Inzwischen sind sie am Karlsfelder See unterwegs mit aktuell vier Jungen. Hundebesitzer sollten ein Auge auf ihren Vierbeiner haben, wenn Sie den Karlsfelder See umrunden, da Graugänse mit Jungen nicht sehr freundlich auf Hunde reagieren, besonders wenn diese ihrem Nachwuchs nahe kommen. Anbei eine kleine Bildserie von der Graugansfamilie.

11.04.2021

Die Gänsesäger haben frischen Nachwuchs bekommen und ich hatte das große Glück, dass meine Frau diese beim Spazierengehen an der Amper in einem Nebenarm entdeckt hat. Wir haben 10 Junge gezählt, das ist bei Gänsesägern nicht ungewöhnlich viel, da der weibliche Vogel normalerweise im April bis zu 14 Eier legt und diese auch alleine 32 -35 Tage lang in einer Höhle ausbrütet. Von daher ist diese Sichtung am 11. April meiner Meinung nach sehr früh und vermutlich dem Klimawandel und damit auch einem früheren Beginn der Brutzeit zuzuschreiben. Eine Gänsesägerfamilie legt oft Strecken von mehreren Kilometern zurück. Anfangs transportiert das Weibchen Küken dabei auch gelegentlich auf dem Rücken. Die Jungen können sofort recht gut schwimmen, bald auch tauchen und suchen von Anfang an ihre Nahrung selbst. Zunächst besteht diese eher aus Wasserinsekten und Würmern, kaum aus Fischchen. Meist werden die Jungen bereits verlassen, bevor sie fliegen können.

04.04.2021

Phase zwei der Fortpflanzung hat in der Würmschleife begonnen. Nach den Grasfröschen machen sich jetzt etwa 2 Wochen später die Erdkröten breit um dort abzulaichen. Ich habe letzte Woche dort weit über 100 Exemplare gesehen, meist unter Wasser in größeren Gruppen von bis zu zehn Stück mit Partnersuche beschäftigt. Sobald ein Kröterich eine Frau gefunden hat, klammert er sich auf deren Rücken fest. Es kann dann dabei auch vorkommen, dass ein Weibchen ertrinkt, wenn einige liebestolle Männchen an Ihr hängen. Anbei ein paar Bilder davon.

27.03.2021

Kaum zu glauben, aber wahr, der Tierpark Hellabrunn darf seine Tore wieder öffnen seit dem 8. März nach über 3 Monaten Corona-Shutdown. Leider muss man aktuell FFP2 Maske auf dem gesamten Tierparkgelände im Freien tragen, für Brillenträger wie mich ist das eine Herausforderung, den Durchblick zu bewahren.

ROTKEHLCHEN - VOGEL DES JAHRES 2021

14.03.2021

Die folgenden Aufnahmen sind für mich ein kleines Highlight. Die Bilder sind gestern und heute in der Würmschleife entstanden. Dort habe ich die vergangenen 10 Jahre immer nur die Laichballen der Grasfrösche gesehen, jedoch nie die „Verursacher“ selbst. Die Frösche waren leider sehr scheu und sind bei der kleinsten Bewegung sofort abgetaucht, deswegen war es für mich schwierig die Position zu wechseln, wenn ein Schilfrohr im Weg war. Sobald die Grasfrösche weg waren, hat auch längeres Warten nichts genützt, die Frösche haben sich nicht mehr blicken lassen. Eine Information am Rande: Die männlichen Grasfrösche haben in der Paarungszeit eine blau gefärbte Kehle und sind sogenannte frühlaichende Amphibien, die ab Mitte März bis Mitte April Ihre Laichballen in Gewässern ablegen.

06.03.2021

Der Sonnenuntergang am Eichinger Weiher ist immer ein Erlebnis, weil sich die Sonne im Wasser spiegelt und den See in warme Farben taucht. Es ist eine friedliche Stimmung und auch die Tierwelt bereitet sich auf die Nacht vor. Anbei ein paar Impressionen.

27.02.2021

Familie Wasseramsel ist gerade damit beschäftigt, alles Material zusammen zu suchen, das für einen Nestbau geeignet erscheint. Das lässt alle Vogelliebhaber darauf hoffen, dass es auch dieses Jahr wieder Nachwuchs geben wird. Hier noch ein paar Informationen zur Wasseramsel:

Die Wasseramsel ist stark an Gewässer gebunden und der einzige einheimische Singvogel, der tauchen und schwimmen kann. Ihr überwiegend braunes Gefieder ist sehr dicht und somit perfekt an die aquatische Lebensweise angepasst. Sie baut umfangreiche Kugelnester in Halbhöhlen oder natürlichen Höhlen entlang ihrer Nahrungsgewässer, in Uferverbauungen sowie unter Brücken und anderen flussbegleitenden Bauwerken. Sie ist ein Standvogel und verlässt die Brutgewässer nur, wenn diese zufrieren. Die Aktivitätsperiode der Wasseramsel beginnt kurz vor Sonnenaufgang und endet etwa mit dem Sonnenuntergang. Der frühe Vormittag und der spätere Nachmittag werden am intensivsten zur Nahrungssuche genutzt. Dazwischen liegt eine ausgiebige, zur Ruhe und Gefiederpflege verwendete Pause um die Mittagsstunden.

13.02.2021

Normale Menschen bleiben bei -10 Grad zu Hause, und somit ist es auch erwiesen, dass wir Naturfotografen anscheinend nicht ganz normal sind. Während meine Frau im warmen Wohnzimmer ein Buch gelesen hat, war ich tatsächlich auf Fototour - solche "Kunstwerke" aus Eis sieht man eben nicht bei milden Temperaturen. Die kalten Finger gehören leider auch dazu, um solche Bilder zu machen.

06.02.2021

Unverhofft kommt oft - so auch dieser Schwarm Wacholderdrosseln. Und das ist das Schöne an der Naturfotografie - solche tierischen Begegnungen sind nicht planbar und man wird immer wieder positiv überrascht, wie vielen Tiere man mitten in Karlsfeld tatsächlich begegnet.

30.01.2021

Gestern war ich am Karlsfelder See unterwegs, um mich ein wenig zu bewegen (man soll ja 10.000 Schritte am Tag tun) und hatte natürlich auch meinen Fotoapparat dabei. Es ist schon erstaunlich, wie sich eine Landschaft innerhalb von einer Woche verändern kann. Während der See letzte Woche noch ein Winterwunderland war, hat er sich diese Woche in ein matschiges Überschwemmungsgebiet verwandelt - auch interessant und schön anzusehen.

22.01.2021

Über einen Bekannten habe ich einen Tipp bekommen, wo man Waldohreulen ohne viel Aufwand sehen und auch fotografieren kann. Er meinte, sie hätten sich einen Schlafbaum mitten in einer Ortschaft in einem Vorgarten ausgesucht, der von der Straße aus gut einzusehen sei - zu schön um wahr zu sein. Heute war es dann soweit und meine Frau und ich machten uns auf den Weg und haben tatsächlich an der beschriebenen Stelle 9 Exemplare vorgefunden, die dort friedlich saßen und sich nicht durch vorbeifahrende Autos oder Fotografen stören ließen. Ein tolles Erlebnis, herausgekommen sind leider nur durchschnittliche Bilder, da immer irgendwo ein Ast im Weg war und auch das Licht nicht wirklich gut war.

09.01.2021

Endlich ist es soweit, der erste richtige Schneefall in Karlsfeld. Da rücken nicht nur Eltern mit ihren Kindern zum Schlittenfahren an den Karlsfelder Seeberg aus, sondern auch wir Fotografen versuchen, die winterliche Natur festzuhalten. Leider wird der Schnee hierzulande immer seltener (Stichwort Erderwärmung und Klimawandel) und bleibt meistens auch nicht sehr lange liegen, also muss man natürlich sobald Schnee liegt, sofort ausrücken.